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Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Schlangenzahl 14 Tel.: 0049 641- 99-46100 Zahnheilkunde muß die gesundheitliche Prävention und die Frühbehandlung stärker als bisher in den Vordergrund stellen.Davon ausgehend können die dennoch erforderlichen kurativen Aspekte innerhalb der klinischen und experimentellen Forschung besser |
Es ist nie zu spät
Gründe für eine „späte“ GebisskorrekturSchiefe Zähne beeinträchtigen die optische Wirkung eines Gesichtes erheblich. Und so kann eine Korrektur der Zahnstellung oftmals eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität bewirken. Bestes Beispiel ist Tom Cruise, der noch im Erwachsenenalter ein Jahr lang eine Zahnspange trug, bevor er zum teuersten Schauspieler der Welt wurde. Ein schlagendes Beispiel dafür, dass es für eine kiefernorthopädische Behandlung nie zu spät ist.
VoraussetzungenEin kariesfreies Gebiss mit gesundem Zahnfleisch ist die wichtigste Voraussetzung für den Beginn einer Zahnstellungskorrektur. Deshalb geht der orthopädischen Maßnahme häufig eine zahnmedizinische Behandlung voraus.
In schweren Fällen kann es vor der Kieferorthopädie zunächst auch zu einem kieferchirurgischen Eingriff kommen, etwa der Disktraktion (Erweiterung) eines Kiefers oder der operativen Verlagerung nach vorn oder hinten. Sichtbare BracketsAm häufigsten und bislang effektivsten wird die Multibandtechnik bei Erwachsenen eingesetzt, die viele auch unter dem Begriff „feste Spange“ kennen. Hier werden kleine Halteplättchen, sogenannte Brackets, auf die Zähne geklebt und mit Spanndraht verbunden, damit eine Zahnfehlstellung im Laufe der Zeit ausgeglichen wird. Die Drähte werden in regelmäßigen Abständen neu gespannt, bis die gewünschte Zahnstellung erreicht ist. Vorteil der Multibandtechnik ist, dass auf jeden Zahn einzeln eingewirkt werden kann und sich die Verschiebungsrichtung nach allen Seiten einstellen lässt. Unsichtbare SchienenEine äußerlich extrem unauffällige Variante ist die Invisalign-Therapie. Sie besteht im Wesentlichen in der Verwendung herausnehmbarer und transparenter Schienen, sogenannter Aligner-Schienen. Ca. alle zwei Wochen wird eine neue Schiene eingesetzt, um die Korrektur der Zahnstellung fortzusetzen. Über eine computergestützte Technik wird für jede Behandlungsphase eine Schiene erstellt. Dabei wird der Fokus der Verschiebung in den einzelnen Phasen auf unterschiedliche Zähne gelegt. RetentionsphaseNach der aktiven Zahnverschiebung folgt eine Phase, in der die erreichte Zahnstellung im Kiefer fixiert werden muss, bis die körperlichen Reaktionen signalisieren, dass die neue Stellung als „normal“ akzeptiert ist. Hierzu dienen Postioner aus Silikon, Tiefziehschienen oder Drähte, die an die Innenseite der Zähne geklebt werden. Diese Phase ist für Außenstehende bereits unsichtbar und in den meisten Fällen nach einigen Monaten vorüber. Im ungünstigsten Fall muss die nachträgliche Positionierung jedoch lebenlänglich angewandt werden, um eine Rückwanderung der Zähne in die gewohnte Fehlstellung zu verhindern. KostenIm Erwachsenenalter übernehmen die Krankenkassen leider keinerlei Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung, nicht einmal dann, wenn gesundheitliche oder auch psychische Folgeschäden nachgewiesen werden können.
LinkempfehlungenAusführliche Informationen über kieferorthopädische Maßnahmen bei Kindern und Erwachsenen gibt es auf den Informationsseiten des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden e.V.
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70 Prozent aller Kinder und Jugendlichen von heute tragen im Laufe des Heranwachsens eine Zahnspange. Der Anblick der silbern glitzernden Brackets gehört zu jedem normalen Schulalltag. Das war leider nicht immer so und ist auch heute noch nicht überall auf der Welt selbstverständlich.