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Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Waldeyerstr. 30 Tel.: 0049 251- 83-47077 Das Universitätsklinikum Münster (UKM) gehört mit rund 1.500 Betten zu den großen deutschen Krankenhäusern der Maximalversorgung. |
Zahnarztwissen im Netz
KariesIst die häufigste Infektionskrankheit der Industrieländer. Fast jeder Mensch ist mindestens einmal in seinem Leben von Karies betroffen. Unter Karies versteht man die mikrobakterielle Zerstörung der Zahnsubstanz. Im frühen Anfangsstadium kann sie durch eine Remineralisierung des Zahnes abgewendet werden. Später muss die erkrankte Stelle ausgebohrt und mit einer Füllung verschlossen werden. Unbehandelt dringt Karies bis zur Wurzel vor und führt letztendlich zum Zahnverlust. GingivitisDamit werden Zahnfleischentzündungen bezeichnet, die als direkte Folge auf einen übermäßigen Bakterienbefall auftreten. Eine Gingivitis kann zu Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischblutungen bis hin zur Vereiterung führen. Da das Zahnfleisch generell sehr empfindlich reagiert, können die Ursachen sehr verschieden sein: Von mangelnder Pflege über schädigende Einwirkungen wie das Rauchen bis zu Hormonschwankungen. Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Gingivitis. ParodontitisObwohl Karies die häufigste Zahnkrankheit ist und zu den meisten Zahnschäden führt, ist Parodontitis die häufigste Ursache von Zahnverlust. Parodontitis oder Pardodontose ist die fortschreitende Entzündung des Zahnfleischs nach einer Gingivitis. Dieser Prozess hat die Ablösung des Zahnfleisches vom Zahn zur Folge. Es bilden sich sogenannte Taschen, die zum "Sammelbecken" für Bakterien werden. Hinzu kommt, dass die Zahnbürste kaum in diese verborgenen Entzündungsherde dringt. Der Rückgang des Zahnfleisches und die Schädigung von Zahnhals bzw. -wurzel führen zum Zahnverlust. Gefährlich ist, dass der Paradontose-Verlauf relativ schmerzarm ist und deshalb oft unterschätzt wird.
Der deutsche Paradontosehilfe-Verein setzt sich für die breite Aufklärung über diese Zahnkrankheit ein. Dazu gehört auch ein äußerst informatives Internet-Portal, auf dem man alles Wichtige rund um die Parodontose erfährt. Zahnbelag (Plaque) und ZahnsteinDurch schlechte Pflege und eine stark zuckerhaltige Ernährung kann sich auf den Zähnen eine Belag festsetzen, der im weiteren Verlauf zu Zahnstein verhärtet. Beides sind noch keine eigentlichen Krankheiten, aber die häufigsten Ursachen dafür, dass sich Bakterien in diesen Strukturen gut festsetzen können, und jene Säuren produzieren, die zur Auflösung des mineralischen Anteils der Zähne führt, also zur Karies.
Hierzu geben die Internet-Seiten der Apothekenrundschau einen guten Überblick: Zähneknirschen / BruxismusDie nervös bedingte Überaktivität des Kaumuskels, die vor allem im Schlaf auftritt, kann zum allmählichen Abschleifen der Zähne führen. Abgesehen davon sind auch die Partner von Zähneknirschern über Abhilfe dankbar. Woher der Bruxismus kommt und wie man ihn behandeln kann, berichtet folgender Beitrag: GranulomEin Granulom ist die (meist Kariesbedingte) Entzündung der Wurzelspitzen, die im späten Stadium sehr schmerzhaft verlaufen kann, da hier auch der Zahnnerv sitzt. Die Heilung erfolgt durch eine Wurzelbehandlung bei der der Nerv gezogen und der Kariesherd beseitigt wird. Auch hierüber informieren die Internetseiten "Gesundheitpro" sehr ausführlich. KieferabszessAls Folge einer erkrankten Zahnwurzel kann sich die Entzüngung bis in den Kiefer fortsetzen und dort einen Eiterbeutel verursachen. Solche Kieferabszesse sind sehr schmerzhaft und entsprechen dem klassischen Bild des Zahnpatienten mit der dicken Backe. Zuerst wird der Eiter entfernt und die Entzündung mit Antibiotika behandelt. Danach ist eine Wurzelbehandlung notwendig.
Näheres dazu wieder von den Apotheker-Fachseiten: KieferzysteEine äußerst unangenehme Folge einer Zahnerkrankung, manchmal aber auch einer Zahnverschiebung, kann die Bildung einer Zyste im Kieferknochen sein. Hier füllt sich eine Gewebeblase mit Flüssigkeit und schwillt immer weiter an. Die Entfernung ist nur operativ möglicht. Ursachen und Therapie werden auf dem Chirurgieportal beschrieben. LinkempfehlungSollten Ihnen beim Zahnarzt oder bei der Information über ein Zahnpflegeprodukt weitere Begriffe begegnen, über deren Bedeutung Sie mehr erfahren möchten, empfehlen wir das Zahnlexikon. Hier werden so gut wie alle Begriffe, die mit Zähnen, Zahnfleisch, Kiefer und Mundhöhle zu tun haben, erklärt.
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Viele Produkthinweise der Zahnkosmetik-Hersteller erwähnen immer wieder die Krankheiten von Zähnen, Zahnfleisch und Kiefer. 