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Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik Kerpener Straße 32
50931 Köln

Tel.: 0049 221- 478 88909

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In der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde werden Patienten(Innen) (auch bettlägrige) mit überwiegend zahnärztlich-prothetischen Fragestellungen untersucht, beraten und z.T. behandelt.

Nur Mut!

Kaum ein Mensch geht gern zum Zahnarzt. Doch viele stehen vor und während einem Zahnarztbesuch schwere Ängste aus, bei manchen führt die Angst sogar zur völligen Vermeidung von Zahnbehandlungen. Die Folgen für die Zähne sind verheerend. Das muss nicht sein. Denn heutzutage gibt es für alles eine Lösung.

Die verschiedenen Arten der Zahnarztangst

Angst vor dem ZahnarztPsychologen und Zahnärzte unterscheiden zwischen Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie. Wer Zahnbehandlungsangst hat, verhält sich praktisch wie ein Geschäftsreisender mit Flugangst. Er vermeidet die Angstsituation, so gut es geht, aber wenn es unbedingt sein muss, steht er die Sache irgendwie durch. Phobiker dagegen ziehen sämtliche Verhaltensregister, um die bedrohliche Situation vollständig aus ihrem Leben fernzuhalten.
Die Angst-Symptome sind dieselben und meistens eine Kombination verschiedener Ängste. Der Unterschied zwischen Angst und Phobie besteht in der Ausprägung. Eine Phobie beeinträchtigt meist die gesamte Lebensqualität des Patienten.
Angstpatienten sollten sich zunächst klar machen, wo die Angst am stärksten ist. Mit den folgenden Punkten können Sie heraus finden, was auf Sie zutrifft.

Angst vor Schmerzen

Die meisten Patienten mit Zahnarztangst haben als Kind oder Heranwachsende eine schmerzhafte Zahnarztbehandlung erlebt. Ihre Angst ist praktisch ein Lernergebnis aus der erlittenen Erfahrung.

Angst vor Spritzen

So wie manche Leute kein Blut sehen können, ertragen es andere nicht, wenn man ihnen mit einer Kanüle in die Haut sticht. Hinzu kommt, daß der Mundbereich ein besonders intimes Organ ist, was die Angst noch erhöht.

Angst vor Kontrollverlust

Ähnlich dem Flugängstlichen fühlt sich ein Angstpatient der Situation ausgeliefert und leidet unter dem Gefühl, keinen Einfluss auf die Behandlung zu haben. Bei manchen führt dies auch zu einer völligen Ablehnung von Narkose-Verfahren beim Zahnarzt.

Angst vor Erniedrigung

Wer unter seiner Angst vorm Zahnarzt leidet, hat nicht selten Erfahrung mit demütigenden Ärzten oder Praxis-Helfern gemacht. Bemerkungen wie: „Jetzt haben Sie sich nicht so!” sind am besten geeignet, eine anfänglich nur leicht vorhandene Angst zu verstärken und zu manifestieren. Besonders leiden Menschen mit Mißbrauchserfahrungen. Durch die Behandlungssituation werden sie an traumatische Erlebnisse erinnert, was im Einzelfall unerträglich werden kann.

Angst, das eigene Gebiss zu zeigen

Die Angst vorm Zahnarzt steht häufig im Zusammenhang mit dem Zustand der Zähne. Schiefstehende oder kranke Zähne haben meist schon zu Schmähungen aus dem sozialen Umfeld geführt. Der Patient traut sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr, den Mund aufzumachen. Eine Situation, die bis zur sozialen Isolation führen kann. Psychologisch ungeschulte Zahnärzte schlagen mit Bemerkungen nach der Art: „Wie sieht's denn hier aus?” noch einmal in die offene Wunde.

Malokklusion

Eine Studie hat ergeben, daß auffallend viele Behandlungsphobiker unter Malokklusion leiden. Das sind feine, tiefe Sprünge in der Zahnsubstanz, die man mit bloßem Auge kaum sieht. Trotz sorgfältigster Reinigung leiden Malokklusionspatienten an chronischem Kariesbefall, was häufig zu Verunsicherung und Scham und zur erhöhten Angst vorm Zahnarzt führt.

Wege in eine entspanntere Behandlungssituation

Je nachdem, wo die Ursache der Behandlungsangst sitzt, können verschiedene Bewältigungsstrategien helfen. Hier wieder ein paar Vorschläge.

Problem offen ansprechen

Sprechen Sie Ihre Ängste beim Zahnarzt an. Ein moderner Zahnarzt wird auf ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen gegebenenfalls alternative Narkose- oder Behandlungsverfahren vorschlagen, die ihren Bedürfnissen entgegen kommen.

Wahl eines geeigneten Zahnarztes

Sollte Ihr Zahnarzt auf Ihre Bitten abweisend oder verletzend reagieren, ist ein Zahnarztwechsel dringend anzuraten. In den letzten Jahren wurde viel zum Thema Behandlungsangst geforscht. Dabei hat sich nicht nur eine neue Einstellung dem Patienten gegenüber entwickelt, es sind auch innovative Behandlungsformen entstanden. Viele Zahnärzte bieten inzwischen die Behandlung unter Hypnose an. Als zahnärztliche Initiative im Umgang mit Zahnbehandlungsangst hat sich in Deutschland die „Gentle Dental Office Group” gegründet. Auf der Homepage finden Sie sicher auch einen „Gentle Dentist” in Ihrer Nähe.
www.dgzp.de

Hypnose, Entspannung oder gelungene Ablenkung

Über die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose können Sie gezielt nach einem Hypnose-Zahnarzt in Ihrer Region suchen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, sich selbst in einen entspannten Zustand zu bringen. Am effektivsten ist ein Kurs im Autogenen Training. Mit dieser Technik gelingt es sogar, vorhandene Schmerzen „wegzuatmen”. Ein häufig angewendeter Weg, um Betäubungsspritzen zu vermeiden.
Bei manchen kann schon die bloße Ablenkung von der Behandlung zur Angstminderung führen. Moderne Zahnärzte haben nichts dagegen, wenn der Patient während der Behandlung seine Lieblingsmusik aus dem MP3-Player hört. Wer noch mehr ablenkende Reize braucht, kann es auch mit einer Video-Brille probieren.

Psychotherapie oder psychologisches Training

Wenn die Zahnbehandlungsangst eher auf ein allgemeines psychologisches Problem zurückzuführen ist, sind Fachpsychologen die richtigen Ansprechpartner. Dabei braucht nicht jeder eine langwierige Psychoanalyse. Ein Verhaltenstraining kann bereits helfen, die Schüchternheit zu überwinden und in Konfliktsituationen im eigenen Interesse zu kommunizieren. Zunehmend entwickelt sich auch die psychologische Kompetenz der deutschen Zahnärzte. Ein Aachener Institut beschäftigt sich mit den psychologischen Besonderheiten des Zahnarztbesuches und führt entsprechende Schulungen für Zahnärzte durch. Hier geht es zur Website:
http://oralpsychologie.de

Zahnbehandlung unter Vollnarkose

Behandlungsphobie ist eine psychologische Krankheit, die häufig durch besonders anfällige Zähne oder als Folge unangenehmer Zahnarztbesuche auftritt.Die Phobie wiederum hat eine Verschlechterung des Zahnzustandes zur Folge, bis nur noch Extraktion und Implantieren hilft. Eine Aussicht, die wiederum die Angst vorm Zahnarzt in die Höhe treibt.
Ein solcher Teufelskreis ist nicht mehr mit sanften Hypnosetechniken zu brechen.
Hier hat sich die Drei-Termin-Therapie mit einer einmaligen Behandlung unter Vollnarkose durchgesetzt. Beim ersten Zahnarztbesuch kann der Patient sicher sein, daß keine Behandlung auf ihn zukommt. Der Zahnarzt nimmt sich Zeit, alle Ängste und Probleme zu besprechen und erklärt ausführlich, welche Behandlungsschritte während der Operation und der Nachbehandlung durchgeführt werden.
Auf folgender Web-Site gibt es einen kurzen, beeindruckenden Film zur Drei-Termin-Therapie:
www.zahnarztangst.de

Zahnbehandlungs-Mut-Seiten

Hier finden Sie weitere Informationsseiten und Foren zum Thema Angst vor der Zahnbehandlung