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Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde des Universitätsklinikums des Saarlandes Kirrberger Straße (Geb. 73)
66421 Homburg/Saar

Tel.: 0049 6841- 16-24900

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Die Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde widmet sich traditionell der Rehabilitation des Lückengebisses, beginnend bei der Einzelkrone über festsitzenden Brückenzahnersatz bis hin zur teil- und vollprothetischen Versorgung.

Pressenews

Zwei auf einen Streich
Zahnextraktion und Setzen des Implantats sind in einer Behandlung möglich


(djd/pt). Rund 60.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Bei einer klassischen Implantation liegen zwischen der Extraktion des Zahnes und dem Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel mehrere Monate. Die moderne Zahnmedizin macht heute in einigen Fällen eine Sofortimplantation möglich, bei der das Implantat direkt oder nur wenige Wochen nach der Zahnextraktion eingesetzt wird.

Sofortimplantation mit vielen Vorteilen

Eine Sofortimplantation bringt für den Patienten zahlreiche Vorteile mit sich. "Durch die sofortige Versorgung des Implantats mit einer provisorischen Krone können sich die umliegenden Zähne nicht verschieben", so Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Außerdem muss der Patient nicht mit einer unschönen Lücke leben. Dr. Liebrecht kennt einen weiteren Vorteil: "Das Implantat hält den Kieferknochen an Ort und Stelle und verhindert den sonst nach einer Zahnextraktion typischen Rückgang des Kieferknochens und des Zahnfleisches."

Direkte oder verzögerte Sofortimplantation?

Eine Sofortimplantation kann aber nur erfolgen, wenn das Zahnfleisch rund um den zu entfernenden Zahn entzündungsfrei ist und wenn genügend Kieferknochen vorhanden ist. Je nach Einzelfall entscheidet der Implantologe, ob das Implantat unter örtlicher Betäubung direkt in einer Sitzung nach der Zahnextraktion eingebracht wird, oder ob damit ein oder mehrere Wochen gewartet wird. Wird die Behandlung innerhalb einer Sitzung abgeschlossen, so kann die Wunde sich rasch erholen, die Einheilung des Implantates wird beschleunigt. Andererseits entsteht bei der frischen Wunde möglicherweise ein Spalt zwischen dem Implantat und dem Implantatbett, der sich dann entzündet. Um solche Komplikationen zu verhindern, wird meist die verzögerte Sofortimplantation durchgeführt. Das Implantat wird erst ein bis sechs Wochen nach der Extraktion des Zahnes eingesetzt.


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