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Die Arbeitsgruppe "Untersuchungen zur Beeinflussung des Kiefergelenks bei Einsatz von intermaxillären Gummizügen und Herbst-Hybrid Apparaturen während einer kieferorthopädischer Therapie", untersucht Veränderungen der Kiefergelenkbahn durch

Pressenews

Wenn der Nerv schreit
Wurzelbehandlung ist die letzte Möglichkeit für den Zahnerhalt


(djd/pt). Im Inneren des Zahns befindet sich - gut geschützt durch den harten Zahnschmelz und das Zahnbein - ein empfindliches Gewebe, die so genannte Pulpa, häufig auch "Nerv" genannt. Wenn dieser, zum Beispiel durch Karies oder einen Unfall, ernsthaft erkrankt, ist eine Wurzelkanalbehandlung meist unumgänglich (Informationen unter www.prodente.de). Dr. med. dent. Udo Schulz-Bongert beschreibt den genauen Ablauf: "Die Wurzelkanäle müssen möglichst bis in die kleinste Verzweigung gesäubert werden. Hierzu wird das erkrankte Pulpa-Gewebe vollständig entfernt. Ziel ist es, ein Ausbreiten der Bakterien zu verhindern und die Kanäle anschließend dauerhaft zu füllen. Unter lokaler Anästhesie ist diese Behandlung meist vollkommen schmerzlos, beansprucht aber mitunter viel Zeit."

Vor allem, wenn tiefe Bereiche eines Wurzelkanals auf "normalem" Weg nicht erreicht werden können, muss der Zahnarzt eine Wurzelspitzenresektion durchführen. "Dabei wird in einem chirurgischen Eingriff durch den Kiefer ein Zugang zur Wurzel geschaffen, die problematische Wurzelspitze abgetrennt und der Kanal verschlossen" erklärt der proDente-Experte. "Für den Erfolg ist es grundsätzlich günstig, wenn das Kanalsystem zuvor durch eine normale Wurzelkanalbehandlung möglichst vollständig gesäubert und gefüllt wurde."


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