Saisonaler Mundgeruch
Wenn's kalt wird, kann auch der üble Atem kommen
(djd/pt). Mundgeruch kann auch von der Außentemperatur abhängen. Manche Betroffenen neigen im Winter stärker dazu als in der warmen Jahreszeit. Die Erklärung für dieses Phänomen ist einfach: Viele Menschen trinken im Winter weniger als im Sommer. Durch die fehlende Flüssigkeit wird auch die Menge des Speichels, der die Anlagerung von Speiseresten und die Ansiedlung von Bakterien im Mund bremst, weniger. Daher können sich in der kalten Jahreszeit mehr dieser Mikroorganismen in der Mundhöhle ansammeln (Informationen zu weiteren Ursachen gibt es beispielsweise auf www.zahngesundheit-aktuell.de).
Trinken vertreibt geruchsaktive Bakterien
Wer Probleme mit schlechtem Atem hat, sollte daher auch im Winter immer darauf achten, ausreichend zu trinken. Zumal trockene Heizungsluft jetzt sogar für einen höheren Bedarf an Flüssigkeit sorgen kann als bei moderat sommerlichen Temperaturen. Mindestens zwei Liter pro Tag sind notwendig, damit die Speichelbildung ordentlich in Schwung kommt und Mundgeruch verursachende Bakterien in Schach gehalten werden. Dabei sollte man vor allem Mineralwasser sowie Kräuter- und Früchtetees zu sich nehmen. Grog, Glühwein und andere Alkoholika, aber auch Kaffee oder heiße Schokolade eignen sich dagegen nicht als gesunde Durstlöscher.
Spülung gegen Mundgeruch
Als weitere wirksame Waffe gegen üblen Atem gibt es außerdem seit kurzem eine spezielle Mundspülung (meridol Halitosis - nur in Apotheken). Die zweimal tägliche Anwendung führt zu einer deutlichen Reduktion von Mundgeruch. Dies ergab eine wissenschaftliche Untersuchung, die Dr. Walter Wigger-Alberti mit seinem Team am proDERM Institut für Angewandte Dermatologische Forschung in Schenefeld bei Hamburg durchgeführt hat.
"Die guten Resultate sind auf die Wirkstoffe Aminfluorid, Zinnfluorid und Zinklaktat zurückzuführen. Diese Wirkstoffkombination bekämpft aktiv geruchsauslösende Bakterien und flüchtige Schwefelverbindungen, die als Hauptursache für die Entstehung von Mundgeruch gelten", erläutert Bärbel Kiene von der meridol Forschung. Zudem biete das in der Mundspülung enthaltene Fluorid einen effektiven Schutz vor Karies.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
(djd). Mundgeruch kann auch von der Außentemperatur abhängen. Manche Betroffenen neigen im Winter stärker dazu als in der warmen Jahreszeit. Die Erklärung für dieses Phänomen ist einfach: Viele Menschen trinken im Winter weniger als im Sommer. Durch die fehlende Flüssigkeit wird auch die Menge des Speichels, der die Anlagerung von Speiseresten und die Ansiedlung von Bakterien im Mund bremst, weniger. Daher können sich in der kalten Jahreszeit mehr dieser Mikroorganismen in der Mundhöhle ansammeln (Informationen zu weiteren Ursachen gibt es beispielsweise auf www.zahngesundheit-aktuell.de).
Wer Probleme mit schlechtem Atem hat, sollte daher auch im Winter immer darauf achten, ausreichend zu trinken. Als weitere wirksame Waffe gegen üblen Atem gibt es außerdem seit kurzem eine spezielle Mundspülung (meridol Halitosis - nur in Apotheken). Die zweimal tägliche Anwendung führt zu einer deutlichen Reduktion von Mundgeruch. Dies ergab eine wissenschaftliche Untersuchung, die Dr. Walter Wigger-Alberti mit seinem Team am proDERM Institut für Angewandte Dermatologische Forschung in Schenefeld bei Hamburg durchgeführt hat.
« zurück