Löcher im Geldbeutel
Eigenanteil beim Zahnarzt
(rgz). Der Gedanke an den nächsten Zahnarzttermin bereitet vielen Bundesbürgern schon im Voraus große Schmerzen. Die Ursache dafür ist oft weniger die Angst vor der Behandlung als die Sorge vor Löchern im Portemonnaie. Moderne Zahnmedizin hat ihren Preis, von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) darf man für viele "Schönheitsreparaturen" - das betrifft vor allem Zahnersatz, aber auch Zahnerhalt - keine große Unterstützung mehr erwarten. Die GKV zahlt dafür nur noch sogenannte befundorientierte Festzuschüsse. Und die reichen beispielsweise für höherwertigen Zahnersatz bei weitem nicht aus. Keramisch verblendete Kronen sowie Inlays aus Gold oder Keramik sind teuer - die Kosten liegen schnell bei weit über 1.000 Euro.
Hochwertige Versorgung erwünscht
Und die meisten Bundesbürger wünschen sich hochwertige Lösungen, ein schönes Lächeln ist ihnen enorm wichtig. Das bestätigt Dr. Florian Grummt, Zahnarzt in Fürth: "Nach meiner Erfahrung wollen die meisten Patienten mit den modernsten Methoden der Zahnmedizin und mit hochwertigen Materialien behandelt werden. Wünschen sie sich aber solche Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, ist der Eigenanteil oft außerordentlich hoch."
Per Zusatzpolice zum Privatpatienten
Mit Zusatzversicherungen können sich gesetzlich Versicherte das bestmögliche Niveau zu vertretbaren Kosten leisten. Mit den entsprechenden Tarifen sichern sie sich quasi den Status eines Privatpatienten. So hat beispielsweise der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen eine Zusatzpolice entwickelt, die Zahnersatz- und Zahnerhalt-Bausteine so kombiniert, dass hohe Zahnarztrechnungen ihren Schrecken verlieren. Die Kosten beim Zahnerhalt mit hochwertigen Inlays und Onlays aus Gold oder Keramik, Kunststofffüllungen und Knirscherschienen werden vollständig erstattet. Bei Implantaten und Zahnersatz sind inklusive der Vorleistungen der gesetzlichen Kassen 90 Prozent der Kosten abgedeckt. Falls der Kunde sich für einen Zahnersatz entscheidet, bei dem nur die Regelversorgung in Rechnung gestellt wird (etwa eine Metallkrone), ist überhaupt keine Zuzahlung erforderlich.
Unter www.kqv.de gibt es mehr Informationen.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Das geteilte Wartezimmer
Privatpatient müsste man sein. Das sagen sich zumindest viele gesetzlich Versicherte angesichts langer Wartezeiten beim Facharzt oder nachlassender Leistungen der gesetzlichen Kassen. In einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der KarstadtQuelle Versicherungen antworteten 78 Prozent auf die Frage "Werden privat Versicherte im Vergleich zu gesetzlich Versicherten beim Zahnarzt bevorzugt behandelt?" mit "Ja" und nur 18 Prozent mit "Nein", vier Prozent hatten dazu keine Meinung.
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