Gesunde Zähne, gesundes Zahnfleisch
Zähneputzen schützt vor gefährlichen Zahnfleischentzündungen
(djd). Eine gute Mundhygiene beginnt beim richtigen Zähneputzen. Zahnbürsten mit Naturborsten sind ungeeignet, da sie unhygienisch sind. Experten empfehlen Bürsten mit nicht zu harten, abgerundeten Nylonborsten und einem kleinen Bürstenkopf. Sobald die erste Borste wegsteht, sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden. Eine Rutschbremse am Griff sorgt dafür, dass die Bürste gut in der Hand liegt.
Vorsicht vor Putzschäden!
Zu heftiges Putzen und zu harte Zahnbürsten können zu Putzschäden führen. Diese können auch entstehen, wenn man sich häufig unmittelbar nach dem Genuss von säurehaltigen Nahrungsmitteln wie etwa Obst oder Limonaden die Zähne putzt. Der durch die Säuren "aufgeweichte" Zahnschmelz ist frühestens nach einer halben Stunde wieder hart genug, um das Reinigen der Zähne unbeschadet zu überstehen. Wer bereits Probleme mit dem Zahnfleisch hat, sollte besonders vorsichtig zu Werke gehen. Weitere Tipps unter www.zahngesundheit-aktuell.de.
Richtig putzen bei Zahnfleischproblemen
Die Expertin für Zahngesundheit Dr. Ruth Hinrichs von der meridol Forschung empfiehlt in solchen Fällen die so genannte Bass-Technik. Damit kann auch der wichtige Zahnfleischsaum richtig gereinigt werden. Bei dieser Technik wird die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel an das Zahnfleisch und die Zähne angelegt. Die Borsten sollten nun leicht gegen Zähne und Zahnfleisch gedrückt werden, danach sind kleine, rüttelnde Hin- und Herbewegungen von einer halben Zahnbreite durchzuführen. Das lockert die Zahnbeläge und entfernt sie schonend. Systematik beim Reinigen ist wichtig: Zuerst kommen die Außenflächen dran, dann die Innenflächen und zum Schluss die Kauflächen.
Damit alle Belage entfernt werden können, sollte man zwei- bis dreimal täglich putzen und zwar jeweils zwei bis drei Minuten lang. Besonders wichtig bei Zahnfleischproblemen ist die gründliche und zugleich sanfte Reinigung des Zahnfleischsaums. Speziell für diese Anforderungen wurden Zahnbürsten mit mikrofeinen Borstenenden entwickelt.
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Zähneputzen allein ist zu wenig
Mundspül-Lösungen sind eine sinnvolle Ergänzung zum täglichen Zähneputzen, also zur Verwendung von Zahnbürste und Zahnpasta. Dies gilt nicht nur, aber ganz besonders für Menschen mit Zahnfleischproblemen und auch für bestimmte Risikogruppen wie die Träger fest sitzender Zahnspangen oder auch für Personen, deren Fähigkeit zur Mundhygiene eingeschränkt ist. Hier zeigt sich immer wieder, dass Zähneputzen allein nicht ausreicht. Mundspül-Lösungen wirken, indem sie eine Schutzschicht auf Zahnfleisch und Zähnen bilden. Die Wirkstoffe - wie etwa Aminfluorid und Zinnfluorid bei meridol - wirken über lange Zeit.
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