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Pressenews
Geballtes Know-how für schöne Zähne
Die Ausbildung zum Zahnarzt oder Zahntechniker
(djd/pt). Der Bereich der Zahngesundheit bietet ein facettenreiches Betätigungsfeld. Welche Voraussetzungen Bewerber und Auszubildende für die einzelnen Fachgebiete mitbringen müssen, beleuchtet die Initative proDente.
Zahnarzt/Zahnärztin:
Die Ausbildung und Approbation zum Zahnmediziner umfasst in Deutschland ein in der Regel zehnsemestriges zahnmedizinisches Studium an einer dafür ausgewiesenen Fakultät. Zugangsvoraussetzung hierzu ist die Allgemeine Hochschulreife in Form des Abiturs. Da meist mehr Bewerber um das Studium konkurrieren, als Studienplätze vorhanden sind, kommt es zu einem zentralen Auswahlverfahren, bei dem die Abiturnote den Ausschlag gibt.
Das Studium setzt sich aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil von je fünf Semestern zusammen. Die Ausbildung findet sowohl theoretisch als auch praktisch statt und erfordert ein umfangreiches Wissen, unter anderem in den Fachbereichen Chemie, Biologie, Medizin, Physiologie und Anatomie.
Zahntechnikermeister:
Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sind vielseitige Handwerker mit Kenntnissen aus Feinmechanik, Goldschmiedekunst sowie der Keramik- und Kunststoffverarbeitung. Sie fertigen, reparieren und reinigen festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierende Geräte.
Es ist keine bestimmte schulische Voraussetzung für den anerkannten Ausbildungsberuf vorgeschrieben. Die dreieinhalbjährige Ausbildung wird im Wesentlichen in einem Zahntechnischen Meisterlabor und in der Berufsschule durchgeführt. Um später den Titel Zahntechnikermeister tragen zu können, muss nach bestandener Gesellenprüfung eine Meisterprüfung abgelegt werden.
Zahnmedizinische Fachangestellte:
Zahnmedizinische Fachangestellte erledigen Arbeiten im kaufmännischen und technischen Bereich und assistieren dem Zahnarzt bei der Behandlung. Während der dreijährigen Ausbildung (Hauptschulabschluss vorausgesetzt) müssen sie sich umfassendes Wissen in der Verwaltung, über Hygiene bis hin zu grundlegenden medizinischen Kenntnissen aneignen. Anschließend sind zahlreiche Weiterbildungen möglich.
--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Zähne ziehen - früher ein Job für jedermann
Im Mittelalter gab es noch keine richtigen Zahnärzte - es fühlten sich aber viele befugt, Zahnschmerzen zu behandeln: vom Barbier, dem Gliedereinrenker, dem Apotheker über den Hufschmied bis hin zu den "weisen alten Frauen".
Eher barbarisch muten heute die ersten Zahnbehandlungen mit heißem Öl oder Eisenhäkchen und glühenden Nadeln an. Mit diesen Mitteln wurde der Nerv eines gezogenen Zahns abgetötet - dies führte immerhin zur Beendigung des Zahnschmerzes, auch wenn das Loch weiterhin vorhanden war. Als Verursacher für die schwarzen Löcher in den Zähnen wurde lange ein Zahnwurm angenommen.
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