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MEDECO Zahnklinik Hamburg
Friedensallee 275 Tel.: 0049 40- 85 19 20-0 Die MEDECO Zahnkliniken, Praxiskliniken & Center sind auf den Gebieten der Zahn-Mund-Kieferheilkunde, der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie der plastischen und ästhetischen Gesichtsoperationen stationär und ambulant tätig. |
Moderne Zahncremes Wer heute in einen Drogeriemarkt geht, um seine bisherige Zahncreme durch ein neues Produkt zu ersetzen, kann schnell in Ratlosigkeit verfallen. Eine Fülle von Angeboten, die mit den vielfältigsten Versprechungen um die Gunst des Käufers werben, machen die Entscheidung schwer. Dabei ist es durchaus richtig, im Laufe des Lebens das Zahnpflege-Produkt zu wechseln, denn auch unser Gebiss inklusive Zahnfleisch altert und braucht, ähnlich wie die Haut, in verschiedenen Lebensphasen besondere Formen der Zuwendung. Darüberhinaus steigen die kosmetischen Ansprüche an das äußere Erscheinungsbild unserer Zähne. Moderne Zahncremes versprechen inzwischen viel mehr als Säuberung und Kariesschutz. Ihre Bestandtteile und Wirkstoffe können sich dabei stark voneinander unterscheiden. Und nicht jedes Produkt, das viel verspricht, kann bedenkenlos verwendet werden. Gründliche SäuberungAls der Dresdner Apotheker Ottomar von Meyenburg 1907 die erste Tubenzahnpasta erfand, hatte er vor allem ein Problem gelöst: Die einfache Handhabung der Zahnreinigung, die bisher der umständlichen Hantierung mit Zahnwasser und Zahnpulver oblag. Abrieb oder AbrasivitätEine wichtige Eigenschaft von Zahnpasten ist der sogenannte Abrieb. Damit wird die Eigenschaft bezeichnet, festsitzende Beläge zu entfernen, also "abzureiben". Ist der Abrieb zu hoch, wird der Zahnschmelz angegriffen. Ist er zu niedrig, sinkt die Reinigungsqualität der Creme. Zahncreme-Tests unterscheiden deshalb zwischen niedrig, mittel und hoch, wobei entsprechend das Ergebnis "mittel" das Wünschenswerte ist. Allerdings wird darauf auch nicht immer hingewiesen. So wirken einige (nicht alle!) sogenannten Weißmacher-Zahncremes über einen intensiven Abrieb. Über den Belag hinaus kann so auch der Zahnschmelz verloren gehen. Besonders in Kombination mit einer falschen Putztechnik kommt es hier schnell zu empfindlichen Zähnen und erhöhter Zahnanfälligkeit. SchäumungWichtig für die Säuberungsfunktion der Creme ist eine ansprechende Schäumung. Auch hier gilt wieder das Prinzip des rechten Maßes. In manchen Zahncremes werden Waschpulvertenside wie z.B. Natriumlaurylsulfat (NLS) verwendet, um eine sichere Schäumungsleistung zu erreichen. Allerdings wirken sich Tenside reizend auf die Mundschleimhaut aus. Weiterhin werden ungünstige Wechselreaktionen mit den medizinischen Wirkstoffen der Creme befürchtet. Dennoch hat die Stiftung Warentest etwa in der Hälfte aller Zahncremes NLS nachgewiesen. FluorideEine moderne Zahncreme sollte immer Fluorid enthalten. Erst damit wird die Reinigungspaste zum echten Pflegemittel. Fluorid reguliert den Mineralhaushalt der Zähne und ist damit ein Stabilisator gegen anfallende Bakterien. Fluoride stärken die Festigkeit der Zahnwände und sind damit die wichtigsten Wirkstoffe zur Kariesprophylaxe. Sie verhindern die Festsetzung von Zahnbelag (Plaque). "Antibakterielle" ZahncremesIn den letzten Jahren kamen verstärkt sogenannte "antibakterielle Zahncremes" auf den Markt, die in ihrer Bezeichnung suggerieren, alle bisherigen Cremes wirkten nicht gegen Bakterien, was so ja nicht stimmt. (siehe Fluoride) Öko-Test bewertet einige dieser Produkte kritisch. Grund ist die Verwendung von Triclosan, dessen stark antibakterielle Wirkung die gesamte Mundflora angreift. Damit werden nicht nur Zahnschädlinge abgetötet, sondern z.B. auch Bakterien, die für die Nahrungsaufnahme im Speichel zuständig sind. Zusätzlich kann das Zahnfleisch gereizt werden.
Bei manchen "antibakteriellen" Cremes wird das bewährte Fluorid sogar komplett durch andere Stoffe ersetzt, was die Öko-Tester ebenfalls bemängeln. Zahncremes für empfindliche ZähneWer unter freiliegenden Zahnhälsen leidet, wünscht sich eine Zahncreme, die einen Schutz der sensiblen Partien verspricht. Und genau mit diesem Versprechen wird auch fleißig zu Markte gegangen. So sollen verschiedene Cremes bei regelmäßiger Anwendung eine Stärkung der freiliegenden Zahnwand bewirken, in dem sie die poröse Oberfläche durchdringen und allmählich verschließen. Zahncremes zum Schutz des ZahnfleischesNicht nur der Zahnschmelz, auch das Zahnfleisch ist vom Bakterienbefall betroffen und muss täglich gepflegt werden. Folgen eines Bakterienbefalls ist die Gingivitis, eine Zahnfleischerkrankung, die zur Entzündung und zum allmählichen Rückgang des Zahnfleisches führt. Die Folgen beginnen bei unangenehmem Mundgeruch und enden beim Zahnausfall.
Auf dem Markt findet man nun einige Zahncremes, die mit dem besonderen Schutz des Zahnfleisches werben. Meist gut schäumende Produkte mit einem milden Geschmack und Wirkstoffen zur Beruhigung von entzündeten Stellen. Bei Produkttestern und Konsumenten hat sich hier der Klassiker "Meridol" durchgesetzt. Die Zahncreme enthält Wirkstoffe zur Regeneration des Zahnfleisches, außerdem enthält sie Fluorid, ist frei von Triclosin und kommt trotz guter Schäumung ohne schädliche Tenside aus. Zahncremes für reifere ZähneDiese Produkte versprechen einen Rundumschutz der Zähne gegen Karies, Zahnstein, Zahnfleischentzündung und Parodontose (Zahnfleischrückgang). Sie werden gern mit Zusatzbezeichnungen wie "complete", "total" oder auch "über 40" versehen.
Die Produktpalette ist groß und erweitert sich jährlich. Das Urteil der Tester hält sich in der Waage. Etwa in der Hälfte aller Produkte wurden von den Öko-Testern Tenside, Triclosan und/oder Emulgatoren nachgewiesen. Die Stiftung Warentest dagegen ist mehr dem "Wirkstoff-Schwindel" auf der Spur und vermisst in einigen Produkten zahnmedizinische Wirkungen, obwohl diese vom Hersteller deklariert werden. Zahnweiß-CremesHier sind die Öko-Tester besonders kritisch und lassen nur vier Produkte mit uneingeschränkter Empfehlung gelten. Darunter eine natürliche Weiß-Creme von Lavera. Bei der Stiftung Warentest machten u.a. ein Blendamed-Produkt und eine Hausmarke des Drogeriemarktes (dm) das Rennen. Zahncremes, die gut schmeckenNormalerweise kommt der gute Geschmack einer Zahncreme durch die pflanzlichen Stoffe, die ihre antibakterielle Wirkung entfalten, wie Menthol oder Pfefferminze. In der Naturkosmetik werden auch andere Stoffe entdeckt, die für die Zahnpflege wirksam sind und den Geschmack der Creme verändern. Dazu gehören etwa Meersalze. Myrrhe oder Salbei.
Unsere Empfehlung:Nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen ist zwar die beste Basis einer wirksamen Zahnpflege, doch wie nachhaltig ihr gesundheitsbewusster Fleiß belohnt wird, entscheidet auch die Wahl der richtigen Zahncreme. Testberichte lesen und vergleichen lohnt sich in diesem Fall sehr. Auf folgenden Seiten finden Sie die Tests, die für Sie interessant sein könnten. Gegen eine geringe Gebühr erhalten sie dann die komplette Fassung. http://www.oekotest.dehttp://www.test.de
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Wer heute in einen Drogeriemarkt geht, um seine bisherige Zahncreme durch ein neues Produkt zu ersetzen, kann schnell in Ratlosigkeit verfallen. Eine Fülle von Angeboten, die mit den vielfältigsten Versprechungen um die Gunst des Käufers werben, machen die Entscheidung schwer. 